Alessio Picariello gewinnt Rennen 1 auf dem Nürburgring

Das Rennen auf dem Nürburgring bot spannende Zweikämpfe. Foto: ts-photo / Thomas Suer

Das Rennen auf dem Nürburgring bot spannende Zweikämpfe. Foto: ts-photo / Thomas Suer

(P). Alessio Picariello (19, BEL, Mücke Motorsport) verleiht seinen Ansprüchen auf den Meistertitel im ADAC Formel Masters auch nach der Sommerpause Ausdruck. Der Mücke Motorsport-Pilot gewann das erste Rennen auf dem Nürburgring souverän und erzielte damit seinen sechsten Sieg in der Saison 2013. „Im Rennen musste ich nicht viel kämpfen, einfach war es dennoch nicht. Mein Plan war, gleich am Start die Führung zu übernehmen, was mir wunderbar gelungen ist“, freute sich Picariello, der für den siebten Sieg des Berliner Rennstalls in zehn Saisonrennen sorgte.

Bereits auf dem Weg zu Kurve eins übernahm Picariello, von Startplatz zwei gestartet, die Führung von Pole-Setter Maximilian Günther (16, Rettenberg, Mücke Motorsport). Der 19-Jährige überquerte die Ziellinie mit knapp sechs Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten Nicolas Beer (17, DK, Neuhauser Racing). Der Däne fuhr 15 Runden lang hinter ADAC Stiftung Sport Förderpilot Günther auf der dritten Position und schloss kontinuierlich auf. Mit einem sauberen Überholmanöver in Kurve eins in der vorletzten Runde verhinderte Beer den Doppelerfolg für Mücke Motorsport und erzielte seinen vierten Podiumsplatz in der Highspeedschule des ADAC.

Rookie Günther zum fünften Mal auf dem Podium

Günther konnte seine erste Pole Position in seinem Debütjahr im ADAC Formel Masters nicht in den ersten Sieg umwandeln, schaffte es als Dritter aber zum fünften Mal auf das Podium. Der 16-Jährige ist damit der bislang erfolgreichste der 14 Serienneulinge in diesem Jahr.

Günther musste bis zur letzten Runde hochkonzentriert bleiben, um seinen Podestplatz nicht in letzter Sekunde zu verlieren: Ralph Boschung (15, SUI, KUG Motorsport), von Position sechs gestartet, arbeitete sich immer weiter an den Mücke-Piloten heran, für ein Überholmanöver reichte es jedoch nicht mehr. Der KUG-Pilot verpasste das Podium trotz seiner Aufholjagd als Vierter knapp, ließ Jason Kremer (18, Bonn, Schiller Motorsport) aber mit deutlichem Vorsprung hinter sich.

Sehenswerte Vorstellung von Lokalmatador Kremer

Der Lokalmatador aus Bonn hatte sich vor heimischer Kulisse ein besseres Ergebnis erhofft, lieferte aber eine sehenswerte Vorstellung in der Eifel ab. ADAC Stiftung Sport Förderpilot Kremer duellierte sich rundenlang fair mit Hendrik Grapp (19, Berlin, Mücke Motorsport) sowie Marvin Dienst (16, Lampertheim, Neuhauser Racing) und behielt letztlich die Oberhand.

Hinter Grapp und Dienst fuhr Indy Dontje (20, NED, Lotus) als bestplatzierter Pilot des amtierenden Meister-Teams Lotus auf den achten Rang. Teamkollegin Beitske Visser (18, NED, Lotus), beim vergangenen Rennwochenende auf dem Sachsenring siegreich, musste sich mit Platz neun begnügen. Die Red-Bull-Juniorin fiel von Startplatz vier schon in den ersten Rennrunden weit zurück und verlor den Anschluss an die Spitzengruppe.

Picariello weiter souverän an der Spitze

Nach den ersten zehn Rennen der Saison führt Rennsieger Picariello die Gesamtwertung weiter an. Der Belgier baute seinen Vorsprung in der Meisterschaft auf 169 Punkte aus. Beer belegt mit 104 Zählern den zweiten Platz, auf Rang drei liegt Günther mit 99 Punkten.

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